Die Psychosomatik ist ein Teilgebiet der Medizin. Voraussetzung für die Approbation in »Psychosomatik und Psychotherapie« ist eine, nach dem Ende des Studiums der Humanmedizin absolvierte Facharztausbildung und Weiterbildung in Psychotherapie.
Die Psychosomatik beschäftigt sich mit der Behandlung und Erforschung der Wechselbeziehungen von körperlichen und seelischen Erkrankungen. Besonders die psychotherapeutische Behandlung steht im Vordergrund. Das Krankheitsmodell der Psychosomatik berücksichtigt insbesondere psychosoziale Faktoren, denen bei der Entstehung somatischer und psychischer Beschwerden eine zentrale Rolle zugesprochen wird. Die Weiterbildung löst die frühere Facharztbezeichnung »Psychotherapeutische Medizin« ab.

Die fünfjährige Weiterbildung umfasst:
 
● eine dreijährige Tätigkeit in dem Bereich Psychosomatischen Medizin
● einjährige Tätigkeit in der Psychiatrie und Psychotherapie
● einjährigeTätigkeit im Bereich der Innere Medizin
● Weiterbildung in Psychotherapie und Ausbildung in Entspannungsverfahren, Balintgruppen-Arbeit.